Empfehlungen unserer Kunden

Zur Zeit finden Sie hier 129 Empfehlungen.

Juli Zeh
"Spieltrieb"
Das Buch „Spieltrieb“, geschrieben von der jungen Autorin Juli Zeh, handelt von zwei Teenagern, Alev und Ada, welche überaus intelligent sind und die von Juli Zeh ausgedachte Ernst-Bloch-Schule in Bonn besuchen. Sie unterhalten sich ausschließlich mit Hilfe literarischer Zitate oder Aphorismen, desweiteren halten sie sich für klüger als den Rest der Welt.
Die 15 jährige Ada, sehr intelligent aber von gleichgültiger Natur, greift jede Möglichkeit auf, ihren Lehrern zu widersprechen, doch außerhalb des Unterrichts ist sie eher schweigsam. Ada lebt für sich,verfolgt ihre eigenen Interessen, hat keine Freunde und lässt sich von ihrer Umwelt nicht beeinflussen. Eher erscheint sie ihr gleichgültig. Als Alev in ihr Leben tritt, baut sich zwischen ihnen eine Art Beziehung, auf welche man in diesem Fall am ehesten als Hassliebe bezeichnen könnte. Ada, obwohl sie nie erwartet hätte, dass sie so empfinden könnte, fühlt sich zu Alev hingezogen, in einem Augenblick ignoriert er sie und im anderen schenkt er ihr seine volle Aufmerksamkeit. Schließlich entwickeln die Beiden ein Spiel: Ada soll den Sport- und Deutschlehrer Smutek verführen, während Alev dies auf Fotos festhält, um ihn danach mit diesen erpressen zu können.
Doch trotz ihrer Intelligenz sind die Teenager keine Übermenschen, welche gegen alles menschliche immun sind, das Spiel gerät außer Kontrolle...
Dieser Roman ist ein sprachliches Feuerwerk, einige Textpassagen klingen fast philosophisch. Juli Zeh arbeitet mit sehr vielen Metaphern, Vergleichen und Bildern, welche den Zweck erfüllen sollen, die Handlung auszuschmücken. Es ist schwer für den Leser zwischen all den Details den Faden nicht zu verlieren und die Handlung im Auge zu behalten. Man sollte den Detailreichtum aber nicht gänzlich als überflüssig sehen, denn lobenswert ist, dass Zeh es geschafft hat 560 Seiten mit derart unterschiedlichen Details zu füllen. Der Roman beinhaltet sehr viele Fachausdrücke, die die Leserschaft teilweise überfordern könnten. Sie stellt den Unterschied Adas zu allen anderen Mädchen des Mikrokosmos Schule gelungen dar und zieht die anderen Mädchen, von ihr „Prinzessinen“ genannt, gar ins Lächerliche. Alles in Allem hat Juli Zeh uns mit Ada eine ungewöhnliche Protagonistin gegeben, welche konträr zu einer Vielzahl von Hauptprotagonistinnen aus anderen Büchern steht: Sie ist gefühlskalt, arrogant, gleichgültig, hat keine Freunde und kümmert sich wenig um ihr Äußeres. Abschließend wäre zu sagen, dass der Detailreichtum ein Problem für ungeduldige Leser darstellen könnte. Der Roman verlangt Konzentration und Beschäftigung, man kann ihn nicht einfach überfliegen, sondern muss gewillt sein, sich mit der Lektüre auseinanderzusetzen.

Eine Empfehlung von Sabrina, 18 Jahre
Erstellt am 09.06.2010 um 23:00
R. A. Nelson
"Shine"
Frances lebt ein glückliches Leben bei ihren Adoptiveltern, die sie lieben. Sie fühlt sich an ihrer Schule wohl und kann ihrer besten Freundin, Ann-Mirette, alles erzählen. Doch dann holt ihre Vergangenheit sie wieder ein. Nach ihrem 18. Geburtstag sucht ein Anwalt sie auf und bringt ihr einen Brief von ihrer leiblichen Mutter: „Ich muss dich sehen. Bitte kommt sofort. Wir müssen es zu Ende bringen.“ Sie erfährt, dass ihre Mutter aus der streng bewachten psychiatrischen Klinik verlegt werden soll, in der sie sich seit elf Jahren befindet- seit sie Frances drei Geschwister umgebracht hat und auch Frances versucht hat umzubringen. Frances hat Angst. Ihre Träume werden wieder schlimmer. Sollten sie sich doch bewahrheiten? Will ihre Mutter sie nun auch noch ermorden? Trotz dieser Ängste beschließt Frances ihre Mutter zu suchen. Dabei kann ihr nur einer helfen, ihr Freund Nix, den sie über alles liebt und dem sie vertraut. Gemeinsam begeben sich die beiden auf eine spannende Reise in Frances Vergangenheit.
Die Geschichte ist absolut mitreißend und packend. Ich habe das Buch an nur zwei Tagen durchgelesen. Die Geschichte wirkt sehr real, fast erschreckend real, die Gedanken und Gefühle werden genau beschrieben, wodurch es Nelson gelingt, dass der Leser sich sofort in die Hauptperson und ihre Handlungen hineinversetzen kann. Der Leser möchte um jeden Preis wissen, was es mit Frances‘ Vergangenheit auf sich hat und ob sie ihre Mutter findet. Die Träume und Einschübe, die nach und nach mehr Aufschluss über Frances‘ Vergangenheit bringen, machen das Buch noch spannender. Sie konfrontieren den Leser damit, was damals- vor elf Jahren- wirklich passierte. In „Fireless“, einer Scheinwelt, in der Frances, von ihrer Mutter „Shine“ genannt, mit ihren drei Geschwistern lebte. Zugleich erlebt der Leser, wie Frances und Nix sich auf der gemeinsamen Reise immer näher kommen und sich eine große Liebe zwischen den beiden entwickelt.
Das Buch ist sehr empfehlenswert: „zugleich zarte Liebesgeschichte und erschütternder Jugendroman“ (David Klass). Es fesselt den Leser bis zum überraschenden Ende und somit bis zur letzten Seite. Es ist gefühlvoll und realistisch geschrieben und greift ein immer wieder aktuelles Thema auf.
Einfach super!

Eine Empfehlung von Katja W., 19
Erstellt am 08.06.2010 um 18:52
Anna Perera
"Guantanamo Boy"
Khalid ist gebürtiger Pakistani, der schon sein gesamtes Leben in England verbringt. Sein einziges Problem ist ein kleiner Ausrutscher in Chemie, von dem seine Eltern möglicherweise erfahren könnten. Ihm ist nicht klar, wie nichtig ihm diese Sorgen in kürzester Zeit vorkommen würden..

Als seine Eltern beschließen, ihre Familie in ihrem Heimatland zu besuchen, ist er nicht erfreut, da er sich kaum mit der Mentalität der pakistanischen Bürger identifizieren kann. Nachdem er schließlich mit seinen Eltern dort angekommen ist, verschwindet sein Vater spurlos.

Der Jugendliche macht sich auf die Suche nach seinem verschollenen Vater. Er irrt durch die ihm unbekannte Stadt und trifft auf eine Demonstration. Nachdem er sich aus der Menschenmenge herausgekämpft hat, kehrt er mit leeren Händen zu seiner Familie zurück.

In dieser Nacht wird er ohne jede Vorwahnung von Maskierten an einen geheimen Ort verschleppt und verhört. Sie werfen ihm vor, al-Quaida anzugehören. Nachdem sie nichts von ihm erfahren, wird er unschuldig nach Guantanamo deportiert. Dort beginnt ein Albtraum für Khalid und eine spannende, sowie erschreckende Geschichte für den Leser.

Zunächst ist das Buch mühsam zu lesen. Nachdem man jedoch erst einmal hinein gefunden hat, fesselt es bis zur letzten Seite. Es ist definitiv lesenswert.

Eine Empfehlung von René, 17
Erstellt am 08.06.2010 um 13:15
Tilman Rammstedt
"Der Kaiser von China "
Keith, der Erzähler dieses Romans, wächst zusammen mit vier weiteren Geschwistern bei seinem tyrannischen Großvater auf. Der Großvater stellt seinen Enkeln häufig neue "Großmütter" vor. In eine von ihnen verliebt sich Keith.
Nun muss Keith seinen Großvater auf eine Chinareise begleiten, welche ein Geburtstagsgeschenk der Enkelkinder war. Um unbemerkt die Reise zu umgehen, schreibt Keith erfundene Postkarten, die von seinem imaginären Aufenthalt in China berichten.

Wird Keith seine Familie hinters Licht führen können? Oder wird am Ende sein Schwindel auffliegen?

Das Buch ist sehr empfehlenswert, da es durch eine originelle Idee, Humor und ein rasantes Erzähltempo besticht.

Eine Empfehlung von Sarah, 17
Erstellt am 08.06.2010 um 13:13
Anthony Mc Gowan
"Der Tag an dem ich starb"
Der Roman "Der Tag, an dem ich starb" von Anthony Mc Gowan aus dem Jahre 2009 thematisiert die gewaltsame Unterdrückung von Schülergruppen und den Machtkampf zwischen zwei verfeindeten Schulen.

Paul und seine Mitschüler werden von Roth und seiner Gang unterdrückt, gedemütigt und verprügelt. Um sich mit ihnen gut zustellen, wird Paul zu ihren Boten und vermittelt zwischen Roth und der verfeindeten Temple-Moor-Schule. Drohungen und kleine Prügeleien sollten nicht das Ende sein und es entwickelt sich zu einer Schlacht, in der nicht nur Worte und Fäuste die Waffen der Schüler sind.

Der Roman wird unmittelbar mit dem Höhepunkt des Buches begonnen, sodass der Leser sofort in das Geschehen einbezogen wird. Dies wirft einige Fragen auf, die der Leser sich immer wieder stellt, die jedoch erst zum Schluss beantwortet werden. Dies erzeut beginnend Spannung, die im Verlauf des Buches immer weiter zunimmt. Nach dem Einstieg gibt es einen Zeitsprung zurück und die Geschichte wird hergeleitet. Alle folgenden Informationen laufen auf den am Anfang formulierten Moment hin. Durch kurze Texteinschübe wird immer wieder auf den Höhepunkt hingewiesen, sodass der Leser mit seinen Gedanken und Gefühlen stark eingebunden wird. Ein weiterer positiver Aspekt, der mir besonders gut gefällt, ist der, dass sich der Ich-Erzähler zwar in unangenehmen Situationen befindet, dies allerdings mit einer Ironie, fast schon mit Sarkasmus hinnimmt. Meiner Meinung nach ist dieses Buch für Jugendliche ab 15 Jahren geeignet, da die Realität meist sehr brutal dargestellt wird. Insgesamt hat mich das Buch sehr gut unterhalten und das Lesen hat viel Spaß gemacht. Abschließend bleibt mir zu sagen, dass der Roman das Richtige für Jugendliche ist, die Spannendes und Unerwartetes lieben.

Eine Empfehlung von Lena, 18 Jahre
Erstellt am 08.06.2010 um 13:11

Kunden-Tipp

Isabel Abedi
"Verbotene Welt"

Ich finde das Buch gut, weil es sehr spannend und geheimnisvoll geschrieben ist. Es geht dort um einen Jungen und ein Mäadchen, dei denen in einer dunklen Nacht ein weit gereister Fremder eine magische Lampe sucht - und eine unheilvolle Geschichte nimmt ...

Libri.de

Suchen und finden bei libri.de Suchen und finden!
Bücher bei Libri.de

Buchhandlung "Das Buch", Rote Straße 3, 21335 Lüneburg, Telefon 0 41 31 / 4 82 01, Telefax 0 41 31 / 40 74 01
Letzte Änderung: © 31.03.2009 - Konzeption, Programmierung & Design: Guido Harbusch - wibDesign.de