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Daniel Höra
"Gedisst"
In diesem Buch geht es um einen Jungen, der 15 Jahre alt ist und im Osten Deutschlands, nämlich in Schwedt an der Oder aufwächst. Er wohnt dort mit seinem alleinerziehenden Vater in einer ziemlich ärmlichen Plattenbausiedlung. Viele der Hochhäuser stehen kurz vorm Abriss, sind vollgesprayt oder beides . Alex (so heißt der Junge) trifft sich fast jeden Tag mit seinen Freunden. Sie stehen dann an einer Bank zwischen Plattenbau zwei und drei und rauchen, trinken oder reden.
Manchmal geht er auch zur Schule.
Auch zu Hause gibt es viele Probleme: Seine Mutter ist tot und sein Vater trinkt.
Plötzlich wird in der Siedlung eine ältere Frau überfallen und stirbt an den Verletzungen. Alles deutet auf Alex als Täter hin, denn sein Vorstrafenregister ist nicht gerade kurz. Als sich in der Schule herumspricht, dass er unter Verdacht steht, die alte Frau umgebracht zu haben, grenzen sich seine früheren angeblichen Freunde von ihm ab.
Da der örtliche Polizist (ein ziemlich unangenehmer Zeitgenosse) keine Versuche unternimmt in eine andere Richtung zu ermitteln, nimmt Alex dies selbst in die Hand. Zusammen mit seinen zwei neuen Freunden Debbie und Fetcher verfolgt er bald eine heiße Spur...
Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen, denn es ist sehr spannend. Da es realistisch geschrieben ist, ist es meiner Meinung nach vor allem für die geeignet, die mit Fantasy-Romanen nicht so viel anfangen können.
Eine Empfehlung von Julius, 13
Erstellt am 16.02.2009 um 17:59