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Marlene Röder
"Zebraland"
Der Jugendroman "Zebraland" von Marlene Röder thematisiert diesen einen Moment, der das Leben von vier Jugendlichen verändert und schwer belastet.
Nach einem Festival machen sich Ziggy, Anouk, Philipp und Judith, die auf die gleiche Schule gehen, auf den Weg nach Hause. Auf diesem besagten Heimweg erfassen sie mit dem alten Mercedes von Philipps Großvater im Dunkeln an einer unübersichtlichen Stelle ein Mofa. Die Fahrerin wird von ihrem Mofa geschleudert und Judith und Ziggy glauben, dass sie tot ist. Die Fahrerin, Yasmin, ist ebenfalls eine Mitschülerin der vier Jugendlichen und wird "Zebra" genannt, da sie ein Kopftuch mit Zebramuster trägt.
Am nächsten Tag erfahren die Jugendlichen, dass Yasmin erst auf dem Weg ins Krankenhaus an ihren Verletzungen verstirbt.
Daraufhin startet für Philipp, Judith, Anouk und Ziggy ein Leben voller Belastung und Vorwürfen; Drohbriefe und Erpressungsversuche folgen...
Marlene Röders Jugendbuch ist ein kurzweiliges Buch, das man schnell liest und das den Leser nicht mehr loslässt. Die Autorin erzählt ihre Geschichte unauffällig, aber gekonnt und spielt geschickt mit verschiedenen Erzählebenen. Diese Erzählebenen machen es dem Leser zunächst schwer, einen Zusammenhang zu sehen, jedoch ab dem mittleren Teil führen diese zu einer sehr großen Spannung und Fesselung.
Des Weiteren gefällt mir das Bild des Zebras, das sich als Leitmotiv auf mehreren Ebenen durch das Buch zieht. Davon abgesehen erfährt der Leser meiner Meinung nach zu wenig über die Figurenzeichnung. Die Figuren sind zwar gut angelegt, aber ihnen mangelt es etwas an Tiefe.
Insgesamt hat mir das Buch gefallen und ich empfehle es sehr gerne weiter, jedoch ist es nichts für schwache Nerven!
Eine Empfehlung von Maren, 19 Jahre
Erstellt am 08.06.2010 um 12:58
Suzanne Collins
"Die Tribute von Panem. Tödliche Spiele"
Suzanne Collins' Roman "Die Tribute von Panem. Tödliche Spiele" behandelt die emotionale Geschichte von Katniss und Peeta.
Nordamerika ist zerstört. An seiner Stelle erhebt sich ein Land namens Panem, unterteilt in zwölf Distrikte, in denen das Leben nicht unterschiedlicher sein könnte.
Katniss entstammt Distrikt zwölf, einem verarmten Distrikt, wo sie die Ernährung der Familie durch die Jagd nach Wild übernimmt.
Jährlich werden jeweils ein Junge und ein Mädchen aus jedem Distrikt ausgewählt, um an den sogenannten Hungerspielen teilzunehmen. Diese werden von der Hauptstadt Panems aus organisiert, um die sensationslüsterne, reiche Gesellschaft zu unterhalten. In Distrikt zwölf fällt die Entscheidung der Teilnehmer auf Peeta und Katniss, welche sich aufopfernd, anstelle ihrer Schwester, freiwillig meldet. Nach medienwirksamen Auftaktfestlichkeiten, beginnt für die beiden in einer riesigen Arena der Kampf um Leben und Tod, denn es kann nur einen Sieger geben.
"Die Tribute von Panem. Tödliche Spiele" überzeugt durch eine unglaublich spannende und emotionsgeladene Geschichte. Von Furcht, über Ekel, bis hin zu Liebe werden sämtlich Emotionen beschrieben und beim Leser geweckt. Der Roman lässt sich sehr flüssig lesen und wird aufgrund des spannenden Erzählstils nie langweilig. Nicht nur für Fantasy-Fans ist dieses Buch unbedingt zu empfehlen!
Eine Empfehlung von Vanessa, 18
Erstellt am 08.06.2010 um 12:55
Alina Bronsky
"Scherbenpark"
Alina Bronskys Roman "Scherbenpark" erzählt die Geschichte der 17-Jährigen Sascha aus ihrer eigenen Sicht.
Sie kommt ursprünglich aus Russland und ist ein sehr intelligentes Mädchen.
Sascha hat die Verantwortung für sich und ihre jüngeren Geschwister, seit der Ex-Mann ihrer Mutter diese und ihren neuen Lebensgefährten vor den Augen der Kinder umgebracht hat. Sie lebt mit ihren Geschwistern und der Cousine des Mörders, die integrationsresistent ist und kaum ein Wort Deutsch spricht, in einer heruntergekommenen Stadtrandsiedlung. Bestimment für Saschas Leben sind zwei dringende Wünsche: Sie will Vadim, den Ex-Mann, töten und ein Buch über ihre Mutter schreiben.
Durch das schreckliche Schicksal hat die Familie traurige Berühmtheit erlangt und dadurch lernt Sascha den Journalisten Volker und seinen Sohn kennen und gerät in eine Art Dreiecksbeziehung.
Das Buch ist sehr unterhaltsam und mit viel WItz geschrieben. Die Sprache ist sehr jugendlich und frech und grade deshalb sehr realistisch. Es ist in einem hohem Erzähltempo geschrieben und aus diesem Grund liest es sich sehr leicht.
Der Handlung ist sehr gut zu folgen und es kommt zu einem überraschenden Ende.
Das Buch "Scherbenpark" ist sehr zu empfehlen, da es sich sehr gut liest und man die Geschichte einfach glaubt.
Eine Empfehlung von Katja, 17
Erstellt am 08.06.2010 um 12:46
Denis Thériault
"Siebzehn Silben Ewigkeit"
"So wie das Wasser
den Felsen umspült
verläuft die Zeit in Schleifen."
Für jeden ist es unschwer erkennbar, dass es sich bei diesem Spruch um Poesie handelt, nach der Lektüre des Buches "Siebzehn Silben Ewigkeit" von Denis Thériault weiß der Leser, dass es sich nicht nur um Poesie, sondern speziell um japanische Haikus handelt.
Viele Leute werden jetzt schon entscheiden, dass sie das Buch doch lieber nicht lesen, weil sie kein Interesse an Poesie haben und einen kitschigen Roman erwarten.
Und genauso habe ich auch gedacht.
Doch ich habe mich entschieden, das Buch zu lesen, weil der Klappentext sehr verrückt klang und meine Neugier geweckt hat, wie Poesie und Komödie vereinbart sind.
Die Erwartungen waren hoch.
Doch die ersten 50 Seiten kamen mir vor wie eine Ewigkeit. Die Geschichte, die Poesie und das Erzählverhalten sind abstrakt und gewöhnungsbedürftig.
Doch irgendwann wird jeder durch die Magie der Poesie verzaubert. Was mir anfangs absurd vorkam, für das entwickelte ich immer größere Sympathie.
Als Leser wünscht man sich,dass der verrückte Briefträger Bilodo seine auf Haiku-basierende Beziehung zur Ségolène aufrecht erhalten kann.
Das Buch entwickelt sich zu einer packenden, gefühlvollen, mitreißenden und spannenden Geschichte.
Am Ende wünscht sich jeder Leser, dass die 154 Seiten noch bis in die Ewigkeit reichen.
Eine Empfehlung von Marisa, 18
Erstellt am 08.06.2010 um 12:45
Gabrielle Zevin
"Anderswo"
Als Liz, 16 Jahre alt, bei einem Unfall stirbt, kommt sie nach einer langen Reise in ANDERSWO an. Hier trifft sie ihre vor Jahren verstorbene Großmutter, die ihr hilft, sich mit der neuen Situation zurechtzufinden. Dennoch fühlt sich Liz nicht wohl, da sie ihre Freunde und Familie vermisst.
Als ich die ersten 60 Seiten des Buches gelesen hatte, habe ich das Buch zur Seite gelegt, da ich es nicht als lohnenswert empfand weiterzulesen. Zwar ist die Geschichte an sich gut erzählt, dem Leser werden die Situationen detailliert beschrieben und er kann die Gefühle von Liz nachempfinden, jedoch entspricht es nicht meiner Altersklasse. Die Autorin baut am Anfang keine Spannnung auf, sodass man nicht gefesselt wird. Ob es am Ende noch spannend wird, kann ich nicht sagen. Dass das Buch mir nicht gefallen hat, soll aber den guten Gesamteindruck der originellen Idee der Autorin nicht schmälern und ich würde das Buch unbedingt Jugendlichen im Alter von zehn bis 14 Jahren empfehlen.
Eine Empfehlung von fiona b. (18Jahre)
Erstellt am 08.06.2010 um 12:43